Welche Hilfsmittel helfen bei eingeschränkter Mobilität?
Bei eingeschränkter Mobilität helfen je nach Situation Rollator, Rollstuhl, Elektrorollstuhl, Pflegebett, Patientenlifter oder Bad- und Toilettenhilfen. Entscheidend ist, ob die Person noch sicher gehen, aufstehen, sich umsetzen oder längere Wege bewältigen kann.
Bei eingeschränkter Mobilität geht es nicht nur um Gehen. Oft sind auch Aufstehen, Hinsetzen, Umsetzen, Wege im Bad oder längere Strecken betroffen. Deshalb sollte zuerst geklärt werden, in welcher Alltagssituation die Einschränkung am meisten spürbar ist.
Hilfsmittel für Gehen und kurze Wege
Wenn die Person noch selbst gehen kann, aber unsicher ist, ist häufig ein Rollator sinnvoll. Er gibt Halt, unterstützt beim Gehen und kann helfen, kurze Pausen einzulegen. Wichtig ist, dass der Rollator zur Körpergröße, zur Kraft und zum Einsatzbereich passt.
- Rollator für Wohnung und kurze Wege
- Leichtgewichtrollator für einfacheres Handling
- stabilere Modelle für draußen und unebene Wege
- passende Griffe und richtige Höheneinstellung
Hilfsmittel für längere Wege
Wenn Gehen nur noch sehr eingeschränkt möglich ist, kommen Rollstühle oder Elektrorollstühle infrage. Ein manueller Rollstuhl kann sinnvoll sein, wenn Angehörige unterstützen oder die Person selbst noch ausreichend Kraft hat. Ein Elektrorollstuhl kann mehr Selbstständigkeit geben, wenn längere Wege allein bewältigt werden sollen.
Hilfen beim Aufstehen und Umsetzen
Mobilität beginnt oft schon im Schlafzimmer. Wenn das Aufstehen aus dem Bett schwerfällt, kann ein Pflegebett helfen. Es erleichtert das Aufrichten und kann die Pflege deutlich vereinfachen. Wenn Transfers vom Bett in den Rollstuhl oder auf den Toilettenstuhl schwierig werden, sollte ein Patientenlifter geprüft werden.
Mobilität im Bad und auf der Toilette
Bad und WC sind besonders sensible Bereiche. Nasse Böden, enge Räume und wenig Halt erhöhen das Sturzrisiko. Bad- und Toilettenhilfen wie Duschstuhl, Toilettenstuhl, Toilettensitzerhöhung oder Haltegriffe können hier viel Sicherheit schaffen.
Welche Fragen helfen bei der Auswahl?
- Kann die Person noch kurze Wege sicher gehen?
- Ist Aufstehen aus Bett oder Sessel schwierig?
- Wer hilft beim Transfer und wie belastend ist das?
- Sind längere Wege außer Haus noch möglich?
- Gibt es Sturzgefahr im Bad oder auf dem Weg zur Toilette?
Vita Aktiv kann dabei helfen, Mobilität nicht nur als Produktfrage zu sehen, sondern als Alltagsthema: Welche Wege sollen wieder sicherer werden und welche Unterstützung braucht es dafür?
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