Welcher Rollstuhl eignet sich für zuhause?

Für den Einsatz zuhause eignen sich vor allem schmale, leicht manövrierbare Rollstühle mit geringem Wendekreis. Wichtig sind enge Türdurchgänge, Schwellen und die Bodenbeschaffenheit in der Wohnung. Oft sind leichte Faltrollstühle oder kompakte Standardrollstühle die beste Wahl.

Was macht einen Rollstuhl für zuhause geeignet?

Die eigene Wohnung stellt andere Anforderungen an einen Rollstuhl als ein Außengelände. Wichtige Punkte:

  • schmale Bauweise für enge Türdurchgänge (mindestens 80 cm Türbreite wird empfohlen)
  • kleiner Wendekreis für beengte Räume
  • leichtes Gewicht für einfaches Manövrieren
  • geeignete Räder für glatte Innenboden
  • keine zu hohen Aufkantungen, die auf Teppichen hängen bleiben

Türbreiten und Wendekreis beachten

Vor dem Kauf lohnt es sich, die Breite der Türdurchgänge in der Wohnung zu messen. Türen in älteren Gebäuden sind oft nur 70–80 cm breit. Ein schmaler Aktivrollstuhl oder ein kompakter Standardrollstuhl kann hier deutlich besser navigiert werden als ein breites Modell.

Faltrollstuhl oder Starrrahmen?

Faltrollstühle lassen sich zusammenklappen und platzsparend verstauen – das ist in kleinen Wohnungen oft ein Vorteil. Starrrahmenrollstühle sind leichter und direkter zu lenken, bieten aber weniger Flexibilität beim Transport.

Böden und Untergründe

Auf glattem Parkett oder Fliesen sind kleine, harte Räder in Ordnung. Auf Teppich braucht es etwas größere Räder, die nicht einsinken oder blockieren. Achten Sie auch auf Türschwellen – schon wenige Zentimeter Höhenunterschied können im Rollstuhl problematisch sein.

Anpassungen in der Wohnung

Manchmal lohnt es sich, die Wohnung für den Rollstuhlgebrauch anzupassen: Türschwellen entfernen, Haltegriffe anbringen, Badezimmer umrüsten. Eine Beratung zu Hilfsmitteln für das Bad und die Wohnung kann hierbei sinnvoll sein.

Wenn Sie sich unsicher sind, welcher Rollstuhl in Ihre Wohnsituation passt, helfen wir Ihnen bei der Einschätzung. Fragen Sie Vita Aktiv unverbindlich an.