Was ist der Unterschied zwischen aktivem und passivem Transfer?
Beim aktiven Transfer kann die pflegebedürftige Person noch selbst mithelfen – zum Beispiel durch Abstützen oder Aufstehen. Beim passiven Transfer ist keine eigene Beteiligung mehr möglich und das Heben und Umlagern muss vollständig durch Pflegende oder ein Hilfsmittel wie einen Patientenlifter erfolgen.
Aktiver Transfer: die Person hilft mit
Von einem aktiven Transfer spricht man, wenn die pflegebedürftige Person noch einen Teil der Bewegung selbst ausführen kann. Das kann bedeuten:
- sich mit den Armen abstützen
- beim Aufstehen aktiv mitschieben
- das Körpergewicht verlagern
- kurz selbstständig stehen, während die Pflegeperson den Rollstuhl positioniert
Für aktive Transfers eignen sich kleine Transferhilfen wie Drehteller, Rutschbretter oder Transfergurte. Sie unterstützen die Bewegung, müssen aber nicht die ganze Arbeit übernehmen.
Passiver Transfer: Pflegeperson übernimmt alles
Beim passiven Transfer kann die Person nicht mehr aktiv mitwirken. Das ist der Fall bei vollständiger Lähmung, schwerer Bewusstseinseinschränkung oder starker körperlicher Schwäche. In solchen Fällen muss das Heben und Umlagern vollständig durch Pflegepersonen oder ein technisches Hilfsmittel erfolgen.
Für passive Transfers ist ein Patientenlifter in der Regel die sicherste und schonendste Lösung – für die pflegebedürftige Person ebenso wie für die Pflegenden.
Übergänge beachten
Die Grenze zwischen aktivem und passivem Transfer ist oft fließend. Menschen, die heute noch aktiv mithelfen können, benötigen morgen möglicherweise mehr Unterstützung. Es ist daher sinnvoll, die Hilfsmittelauswahl regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen.
Wenn Sie unsicher sind, welche Art von Transferhilfe für Ihre Situation geeignet ist, helfen wir Ihnen gerne weiter. Kontaktieren Sie Vita Aktiv für eine unverbindliche Beratung.
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