Worauf muss man bei der Anwendung eines Patientenlifters achten?
Bei der Anwendung eines Patientenlifters sind die richtige Schlinge, die korrekte Einlage und eine stabile Ausgangsposition entscheidend. Wer den Lifter zum ersten Mal nutzt, sollte eine Einweisung erhalten. Nur bei korrekter Anwendung ist ein Transfer wirklich sicher – für beide Seiten.
Die richtige Schlinge auswählen
Zu jedem Patientenlifter gehört eine Schlinge, die unter und um die pflegebedürftige Person gelegt wird. Es gibt verschiedene Schlingentypen – für sitzende Transfers, für bettlägerige Personen, für den Toilettengang oder für Personen mit eingeschränkter Rumpfkontrolle. Die falsche Schlinge kann den Transfer unsicher oder unangenehm machen.
Schlinge korrekt anlegen
Das Anlegen der Schlinge ist der kritischste Schritt. Sie muss gleichmäßig sitzen, den Körper ausreichend stützen und sicher eingehängt sein. Eine falsch angelegte Schlinge kann dazu führen, dass die Person während des Lifts in eine ungünstige Position gerät. Eine Einweisung bei der ersten Nutzung ist deshalb wichtig.
Auf eine stabile Umgebung achten
Vor dem Transfer sollten folgende Punkte geprüft werden:
- Ist der Lifter auf festem, ebenem Boden?
- Sind Bremsen gesetzt, wenn der Lifter auf Rollen steht?
- Ist der Akku oder die Stromversorgung ausreichend?
- Hat die Schlinge die richtige Größe und ist sie korrekt eingehängt?
- Ist die Zielfläche (Rollstuhl, Bett) vorbereitet und gesichert?
Langsam und kontrolliert vorgehen
Ein Patientenlifter sollte immer langsam und mit ruhigen Bewegungen bedient werden. Hektik oder ruckartige Bewegungen erhöhen das Risiko. Die pflegebedürftige Person sollte möglichst einbezogen werden – auch ein kurzes Gespräch vorab schafft Vertrauen und erleichtert den Transfer.
Einweisung und Übung
Wer einen Patientenlifter neu anschafft, sollte sich vom Fachhändler einweisen lassen. Vita Aktiv steht Ihnen dabei zur Seite – wir erklären die Handhabung und helfen Ihnen, sicher mit dem Gerät umzugehen.
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