Wann sollte man sich zur Antidekubitus-Versorgung beraten lassen?
Eine Beratung zur Antidekubitus-Versorgung ist sinnvoll, sobald eine Person längere Zeit im Bett liegt oder dauerhaft im Rollstuhl sitzt. Frühzeitige Beratung ist besser als Warten, bis erste Druckstellen entstehen. Auch nach einer Veränderung der Pflegesituation – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt – ist eine Einschätzung hilfreich.
Wann lohnt sich eine Beratung?
In folgenden Situationen ist eine persönliche Beratung besonders sinnvoll:
- eine Person ist dauerhaft oder längere Zeit bettlägerig
- eine Person sitzt täglich viele Stunden im Rollstuhl
- es sind bereits erste Rötungen oder Hautveränderungen aufgetreten
- die Pflegesituation hat sich verändert – zum Beispiel nach einem Krankenhausaufenthalt
- Angehörige sind unsicher, welche Hilfsmittel notwendig sind
- die bisherige Lagerung oder Ausstattung scheint nicht mehr ausreichend
Früh beraten lassen – bevor Druckstellen entstehen
Viele Familien wenden sich erst an Fachleute, wenn bereits Druckstellen vorhanden sind. Dabei ist Prävention immer besser als Behandlung. Wer frühzeitig die richtigen Hilfsmittel und Maßnahmen einsetzt, kann Druckgeschwüre in den meisten Fällen vollständig vermeiden.
Was eine gute Beratung umfasst
Eine sinnvolle Beratung berücksichtigt:
- das individuelle Dekubitusrisiko der pflegebedürftigen Person
- die Lagerungssituation und das vorhandene Pflegebett
- die Wohnsituation und verfügbare Pflegekapazitäten
- welche Hilfsmittel bereits vorhanden sind und was ergänzt werden sollte
Wir nehmen uns Zeit für Ihre Situation. Kontaktieren Sie Vita Aktiv für eine unverbindliche, persönliche Beratung.
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