Welche Lagerungshilfen gibt es?

Lagerungshilfen unterstützen eine stabile, druckentlastende Positionierung bettlägeriger oder im Rollstuhl sitzender Personen. Es gibt sie in vielen Formen – von einfachen Kissen und Rollen bis hin zu speziellen Fersenschonern und Ganzkörper-Positionierungssystemen.

Überblick: Arten von Lagerungshilfen

Positionierungskissen und -rollen

Lagerungskissen und -rollen werden gezielt unter oder neben den Körper gelegt, um eine stabile Seitenposition zu ermöglichen oder bestimmte Körperstellen freizustellen. Sie helfen dabei, Druck auf gefährdete Bereiche zu reduzieren und eine gleichmäßige Gewichtsverteilung zu erreichen.

Fersenschoner

Fersen sind besonders druckgefährdet, da sie wenig Weichteilpolster haben. Fersenschoner stellen die Ferse vollständig frei, indem das Gewicht auf die Wade verteilt wird. Sie sind einfach anzulegen und ein wichtiges Hilfsmittel bei der Dekubitusprophylaxe.

Lagerungskeile

Lagerungskeile sind stabile, schräg geformte Schaumstoffhilfen, die eine 30-Grad-Schräglagerung ermöglichen – eine besonders effektive Lagerungsposition zur Druckentlastung des Steißbeins. Sie sind einfach zu verwenden und können auch von einzelnen Pflegepersonen eingesetzt werden.

Antidekubituskissen für den Rollstuhl

Personen, die täglich viele Stunden im Rollstuhl verbringen, benötigen oft ein spezielles Sitzkissen, das den Druck gleichmäßig verteilt. Diese Kissen gibt es als Gel-, Luft- oder Schaumstoffvariante, je nach Bedarf und Risikograd.

Ganzkörper-Positionierungssysteme

Für Personen mit sehr hohem Dekubitusrisiko oder speziellen Lagerungsanforderungen gibt es komplexere Systeme, die den gesamten Körper in einer definierten Position halten. Diese werden meist in Absprache mit Pflegefachkräften eingesetzt.

Welche Lagerungshilfe passt?

Die Auswahl hängt von der Mobilität der Person, dem Dekubitusrisiko und dem Pflegesetting ab. Wir helfen Ihnen bei der Einschätzung. Kontaktieren Sie Vita Aktiv für eine unverbindliche Beratung.