Wie kann man Druckstellen vorbeugen?
Druckstellen lassen sich durch regelmäßiges Umlagern, druckentlastende Hilfsmittel und eine sorgfältige Hautpflege wirksam vorbeugen. Entscheidend ist, dass gefährdete Körperstellen regelmäßig kontrolliert und entlastet werden – besonders bei Personen, die sich nicht selbst bewegen können.
Regelmäßiges Umlagern
Das häufige Umlagern ist die wichtigste Maßnahme zur Druckstellenverhütung. Bettlägerige Personen sollten idealerweise alle zwei Stunden in eine neue Position gebracht werden. Im Rollstuhl sitzende Personen sollten, wenn möglich, regelmäßig kurz aufstehen oder ihr Gewicht verlagern. Für die Pflege zuhause helfen Lagerungspläne und ein fester Rhythmus.
Druckentlastende Hilfsmittel
Folgende Hilfsmittel helfen bei der Druckentlastung:
- Antidekubitusmatratzen oder -auflagen für das Bett
- Fersenschoner, die die Fersen vollständig freistellen
- Positionierungskissen für Steißbein, Hüften und andere gefährdete Stellen
- Antidekubituskissen für den Rollstuhl
- Lagerungsrollen und Keile für eine stabile Seitenposition
Hautpflege und Beobachtung
Die Haut sollte täglich auf Rötungen, Verfärbungen oder Wunden kontrolliert werden – besonders an den Stellen, die dem meisten Druck ausgesetzt sind: Fersen, Steißbein, Hüften, Schulterblätter, Hinterkopf, Ohren. Rötungen, die nach kurzer Entlastung nicht verschwinden, sind ein Frühzeichen und sollten sofort ernst genommen werden.
Ernährung und Flüssigkeit
Eine ausreichende Ernährung und Flüssigkeitszufuhr stärken die Haut und das Gewebe von innen. Mangelernährung und Dehydration erhöhen das Dekubitusrisiko erheblich.
Wenn Sie Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Hilfsmittel suchen, beraten wir Sie gerne. Vita Aktiv steht Ihnen für eine unverbindliche Einschätzung zur Verfügung.
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