Wann reicht ein Rollator nicht mehr aus?

Ein Rollator reicht möglicherweise nicht mehr aus, wenn Gehen trotz Unterstützung unsicher bleibt, längere Wege nicht mehr möglich sind, häufige Stürze passieren oder Transfers sehr schwer werden. Dann sollten Rollstuhl, Elektrorollstuhl oder weitere Hilfsmittel geprüft werden.

Ein Rollator ist für Menschen gedacht, die noch aktiv gehen können. Wenn das Gehen trotz Rollator sehr unsicher bleibt oder die Kraft für Wege nicht mehr reicht, sollte die Hilfsmittellösung neu betrachtet werden.

Warnzeichen im Alltag

Ein Rollator kann viel Sicherheit geben, aber er ersetzt keine ausreichende Gehfähigkeit. Wenn die Person sich stark auf den Rollator stützt, häufig stolpert oder Wege vermeidet, ist eine weitere Abklärung sinnvoll.

  • Gehen bleibt trotz Rollator unsicher.
  • Es kommt zu Stürzen oder Beinahe-Stürzen.
  • Die Person ist nach wenigen Metern erschöpft.
  • Der Rollator wird mehr als Stütze gezogen als sicher geführt.
  • Aufstehen, Hinsetzen oder Umsetzen wird sehr schwierig.
  • Ausflüge, Arztwege oder Einkaufen sind kaum noch möglich.

Wann ein Rollstuhl sinnvoller sein kann

Wenn längere Wege nicht mehr realistisch zu Fuß möglich sind, kann ein Rollstuhl oder Elektrorollstuhl mehr Sicherheit und Bewegungsfreiheit geben. Das bedeutet nicht, dass der Rollator immer ersetzt werden muss. Manchmal werden beide Hilfsmittel für unterschiedliche Situationen genutzt.

Wenn Transfers schwierig werden

Wenn das Umsetzen vom Bett in den Rollstuhl oder auf die Toilette zu schwer wird, sollte zusätzlich ein Patientenlifter geprüft werden. Bei Problemen rund ums Bett kann ein Pflegebett entlasten.

Vita Aktiv hilft dabei, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen und die Mobilitätslösung nicht zu spät anzupassen.