Welche Räder und Bremsen sind beim Rollator wichtig?

Räder und Bremsen entscheiden stark über Sicherheit und Komfort. Größere Räder sind oft angenehmer draußen, kleinere Räder wendiger in Innenräumen. Bremsen müssen gut erreichbar, leicht bedienbar und zuverlässig feststellbar sein.

Räder und Bremsen gehören zu den wichtigsten Sicherheitsmerkmalen eines Rollators. Sie beeinflussen, wie ruhig der Rollator läuft, wie gut er bremst und ob er zur Wohnung oder zu Wegen im Freien passt.

Welche Räder passen zum Einsatz?

Kleine Räder können in Innenräumen sehr wendig sein. Größere Räder laufen draußen oft angenehmer über Gehsteige, kleine Kanten oder unebene Wege. Wer den Rollator vor allem im Freien nutzt, sollte Räder und Stabilität besonders genau ansehen.

  • kleinere Räder: wendig für Wohnung und enge Räume
  • größere Räder: angenehmer auf Gehsteigen und unebenen Wegen
  • weiche Bereifung: mehr Komfort auf härterem Untergrund
  • stabile Bauweise: wichtig bei Wegen im Freien
  • gute Spurführung: weniger Korrigieren beim Gehen

Bremsen müssen zur Hand passen

Die Bremsen sollten leicht erreichbar und ohne große Kraft bedienbar sein. Wichtig ist auch die Feststellbremse, damit der Rollator beim Hinsetzen nicht wegrollt.

Beim Ausprobieren auf Alltag achten

Beim Testen sollte man nicht nur geradeaus fahren. Wichtig sind Kurven, Türschwellen, Bremsen im Stand und das sichere Feststellen vor einer Sitzpause. Wenn die Bedienung zu kompliziert wirkt, ist das Modell im Alltag oft nicht ideal.

Kurze Prüfliste

  • Kann die Person die Bremsen sicher greifen?
  • Ist genug Bremskraft vorhanden?
  • Funktioniert die Feststellbremse verständlich?
  • Laufen die Räder ruhig auf den üblichen Wegen?
  • Ist der Rollator in der Wohnung noch wendig genug?

Vita Aktiv achtet bei der Beratung darauf, dass Räder, Bremsen und Einsatzort zusammenpassen.